Betriebs-Bedingungen
   
   
 

Betriebs-Bedingungen

HTI SZENARIUM

Typisches Verwendungsszenarium für die Rettung mit dem Hovercraft


Februar 2001

Bergung gefallener oder in Eis oder Schlamm gefangener Person/Personen.

  • Im Allgemeinen befindet sich das/die Opfer in der Nähe des Ufers oder der Küste.
  • Niedrige Temperaturen und eine mögliche beschränkte Sicht können tagsüber und nachts auftreten, normalerweise weht auch ein leichter Wind.
  • Schnelles Loshaken des Anhängers und Abladen des Hovercrafts auf der Straße, von wo aus man sich direkt in den See oder Fluss stürzt.
  • Sich dem Opfer/den Opfern, je nach dem Abstand von ihm, mit geringer/mittlerer Geschwindigkeit 25 mph (40 km/h) nähern.
  • Um das/die Opfer herum vorsichtig manövrieren und sich für die Bergung so bequem wie möglich positionieren. Die Bergung kann von beiden Seiten aus erfolgen oder vom Bug des Hovercrafts. Es ist wesentlich, dass der Fahrer (Kapitän) sich dessen versichert, andere Opfer, die nicht zu sehen sein könnten, nicht zu treffen/umzufahren oder zu vernachlässigen. Dafür wird der Rettungsspezialist (erster Offizier) an Bord von großer Hilfe sein.
  • Das/die Opfer mit Hilfe einer schwimmenden Tragbahre an Bord holen, wenn es nötig ist, sie vor dem Einschiffen zu immobilisieren. Beim Anheben des/der Opfer könnte es nötig sein, für jede zu bergende Person ein Gewicht von 250 lb (113 kg)an Bord zu laden. In diesem Fall müssen sowohl der Kapitän, als auch der erste Offizier das/die Opfer, eines nach dem anderen an Bord heben.
  • Der erste Offizier wird das/die Opfer mit der Notfallthermodecke zudecken.
  • Der Kapitän wird sofort zur nächsten Ambulanz zurückkehren oder dorthin, wo sich der nächste Arzt befindet und dabei eine mittlere bis hohe Geschwindigkeit beibehalten. Das/die Opfer, wenn möglich, an trockenem Ort deponieren.
  • Es könnte nötig sein, auch Tiere zu bergen; in diesem Fall sehr vorsichtig sein und gut überlegen, ob es sinnvoll ist, sie mit dem Opfer/den Opfern an Bord aufzunehmen.

Bergung von Person/en in einem starken Überschwemmungsstrom.

  • Im Allgemeinen ist der Ort des Vorgangs nicht weit von der Stelle entfernt, an der das Fahrzeug zu Wasser gelassen wird.
  • Klima- und jahreszeitengemäße Temperaturen, mittlerer Wind mit Stärke 4 Beaufort (15 mph, 24 km/h), starke Wasserströmung mit kleinen Wellen und Kräuselungen (1 ft max) (304 mm).
  • Schnelles Loshaken des Fahrzeugs und zu Wasser lassen vom Flussufer aus, an der dem Opfer am nächsten liegenden Stelle.
  • Es könnte nötig sein, den Hovercraft direkt von der Straße aus, ein steiles Ufer hinunterzusteuern.
  • Sich dem Opfer/den Opfern mit mittlerer Geschwindigkeit nähern.
  • Um das/die Opfer herum vorsichtig manövrieren und sich für die Bergung so bequem wie möglich positionieren. Die Bergung kann von beiden Seiten aus erfolgen oder vom Bug des Hovercrafts. Es ist wesentlich, dass der Kapitän das Fahrzeug manövrieren und es dabei schwebend auf der Stelle halten kann, ohne je in der Nähe des Opfers aufzusetzen, auch wenn die Schwankungen und die Strömung stark sind
  • Jeweils eine Person bis zu einem Maximum von drei an Bord heben, plus der zwei der Besatzung und dabei immer in schwebender Position verbleiben. Es könnte nötig sein, das/die Opfer bei starker Strömung aus dem Wasser zu holen.
  • Der erste Offizier wird das/die Opfer mit der Notfallthermodecke zudecken.
  • Der Kapitän wird sofort zur nächsten Ambulanz zurückkehren oder dorthin, wo sich der nächste Arzt befindet und dabei eine mittlere bis hohe Geschwindigkeit beibehalten. Das/die Opfer, wenn möglich, an trockenem Ort deponieren.
  • Es könnte nötig sein, auch Tiere zu bergen; in diesem Fall sehr vorsichtig sein und gut überlegen, ob es sinnvoll ist, sie mit dem Opfer/den Opfern an Bord aufzunehmen.

SAR in Überschwemmungsgebieten.

  • Navigationsautonomie bei der Suche: 2 Stunden bei einer Geschwindigkeit von 25 mph (40 km/h), über als plötzliches Ergebnis der Überschwemmung entstandenen Kanälen und Seen.
  • Klima- und jahreszeitengemäße Temperaturen, mäßiger Wind 15 mph (24 km/h), schwache Strömungen. Es könnte nötig sein, mit niedriger Geschwindigkeit vorzugehen, vor allem nachts.
  • Fähigkeit und Aufmerksamkeit für das Auffinden des/der potentiellen Opfer/s auf Inseln, Bäumen, Dächern oder an “Rettungsgegenstände” geklammert treibend.
  • Der Kapitän muss in der Lage sein, gut zwischen den Kanälen und innerhalb der Bauwerke, auch wenn sie zum Teil unter Wasser sind, zu manövrieren und auch zwischen den Bäumen der verschiedenen Inseln. Es ist große Umsicht nötig, um auch Personen zu bemerken, die am Ende ihrer Kräfte sind.
  • Es könnte ratsam sein, einige Lebensmittelrationen und Wasser mit einem Gewicht von nicht über maximal 400 lbs. (181 kg) mitzunehmen.
  • Es könnte nötig sein, auch Tiere zu bergen; in diesem Fall sehr vorsichtig sein und gut überlegen, ob es sinnvoll ist, sie mit dem Opfer/den Opfern an Bord aufzunehmen.

Viele weitere Anwendungsbereiche könnten dargestellt werden, wie die Aufstellung von aufblasbaren Rettungsflößen am Wasserungsort eines Flugzeugs oder die Rauchventilation, die ein Bauwerk gesättigt hat, aber die drei oben aufgelisteten Kategorien reichen aus, um zu sehen, wozu der kleine Rettungshovercraft in der Lage ist.

Allgemeine Spezifikationen für einen Rettungshovercraft

Februar 2001

Allgemeines:

Der Hovercraft muss für Rettungsaktionen auf dünnem Eis, in offenem Gewässer, schnellfließendem Gewässer, bei Überschwemmungen, in Schlamm und Sumpf nützlich sein.

Leistung:

    • Tragfähigkeit

Mittlere 500 lb (227 kg)

Maximale 1,000 lb (455 kg)

Im Notfall 1,200 lb (546 kg).

    • Geschwindigkeit

25 mph (40 km/h) mit mittlerer Ladung auf ruhigem Gewässer.

    • Höhe von der Erde

Durchschnittlich bei Volllast und voller Leistung 6 – 9 in. (152 – 228 mm).  

    • Autonomie

50 – 60 Meilen (80 – 96 km) bei Volllast und Reisegeschwindigkeit. .

    • Horizontales Abstellen

Mit einer mittleren Last bleibt er auch bei einem Heckwind von bis zu 25 mph (40 km/h) horizontal stationär, bei Gegenwind von bis zu 37 mph (60 Km/h)

    • Inverter

Mit mittlerer Last ist er in der Lage 6 mph (9.6 km/h) pro Sekunde zu bremsen. Mit Heckwind 10 mph (16 km/hr).

    • Schwimmstabilität

Bei ruhigem Wasser schwimmt er auch, wenn er komplett überflutet ist. Mit 800 lb (364 kg) Ladung konzentriert auf jede mögliche Stelle des Fahrzeugs, fasst er in keinem Fall Wasser.

    • Bergung

Bei ruhigem Wasser, im Durchschnitt Bergung aus dem Wasser eines Gewichts von 250 lb (113 kg) mit zwei Mann Besatzung von jeweils 150 lb (68 kg). Die Seitenränder unseres Hovercrafts ermöglichen ein einfaches Einschiffen. Das Cockpit muss frei von Hindernissen sein. Unsere Fahrzeuge ermöglichen auch die Bergung während der Fahrt von überflutet treibenden Personen (militärische Operationen). Sie müssen auch in der Lage sein, im Notfall zwei Mann Besatzung plus fünf Passagiere, also insgesamt 7 Personen, zu transportieren.

    • Hub und Antrieb

Wir haben drei Punkte am Rumpf, die für eine Kraft von 3G für das Anheben oder den Transport durch einen Kran oder einen Hubschrauber konzipiert sind.

Angaben:

    • Tara

500 – 600 lb (227 – 272 kg)  

    • Breite

Max. 8 ft 6 in (2,590 mm) ohne Kissen.

    • Höhe

Max. 5 ft (1524 mm) mit Kissen.

    • Temperaturen/Höhen

Minimum -30° F und Maximum 110° F (-34 and 43° C) bis 10.000 Fuß (3048 m) über dem Meeresspiegel.

    • Drainage

Ein In/Out-Schraubdeckel mit Mindestdurchmesser 4 in (101 mm) erlaubt das Entleeren des Rumpfes vom Wasser beim Waschen oder bei Unfall mit Leck im Rumpf oder Wasserfassen.

Systeme:

Kraftwerk: Sowohl elektrische, als auch manuelle Zündung. Benzin-, Dieselmotor oder Motor anderen Typs.
Schutz:
Flügelrad und Motor müssen gegen den Zugang von Fremdkörpern geschützt werden.
Sicherer Schalter
Man muss ein Seil oder etwas Ähnliches an Bord haben für die Notfallzündung.
Leistung: Batterie 13V 120 Watt
Landung: Die Kissen oder Kufen unter dem Kiel erlauben eine sichere Rettungsaktion in jeder Richtung auf dem Asphalt, auf dem Eis oder im Schlamm, ohne zu scharren oder zu glätten

Transport:
Anhänger: Anhängergewicht unter 250 lb (114 Kg). Möglichkeit der Bergung oder Ladung des Hovercrafts bei Motorschaden.
Verschiebung: Wenn der Hovercraft aus ist, muss er von Hand verschoben werden. Vier Personen mittleren Gewichts, mit Rettungsweste, sollten in der Lage sein, einen Hovercraft 30 Meter zu transportieren.

Lebensdauer:


Der Hovercraft wurde aus den neuesten Materialien und mit den neuesten Komponenten hergestellt und kann bei seinem normalen Gebrauch eine Lebensdauer von mehr als 25 Jahren aufweisen. Das Aufrechterhalten der Struktur, die Motorantriebsanlage und die Komponenten weisen ähnliche Eigenschaften zu denen jedes anderen Fahrzeugs mit denselben Charakteristiken auf.

Sonderzubehör:

Verfügbarer Sonderzubehör:

  • 100 Watt-Sirene.
  • 200.000 NK als Mindestleistung des Reflektors.
  • Stroboskop- oder Neonlicht.
  • Stroboskop- oder Neonlicht.
  • Navigationslichter, Instrumententafel und Abblendscheinwerfer.
  • Feuerlöscher.
  • Kabine für den Winter.
  • Reflektierende Sticker
  • Lagerraum für die Ausrüstungen
  • Müllsäcke
  • Bilgepumpe
  • Bordradio
  • Kraftstofftank

  •